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MUTATIONS I im MUSA kaos
  • From: "kaos" <kaospilot@monochrom.at>
  • To: announce-list@t0.or.at
  • Subject: MUTATIONS I im MUSA
  • Date: Thu, 30 Aug 2007 13:38:08 +0200


  • 
    
     
    Preview, Do, 06. September, 17.00 Uhr
    Ruth Horak im Gespräch mit Carine & Élisabeth Krecké (LUX), Eva
    Frapiccini (IT), Philippe Ramette (F) und Nina Dick (A)
    Anmeldung erforderlich unter



    MUTATIONS I
    Eine Ausstellung des Europäischen Monats der Fotografie im Museum auf
    Abruf (MUSA)

    ------------------

    Eröffnung: Do, 06. Sept. 2007, 19 Uhr
    Ausstellungsdauer: Fr, 07. Sept. - Sa, 06. Okt. 2007
    Öffnungszeiten: Di-Fr, 11-18 Uhr / Do, 11-20 Uhr / Sa, 11-16 Uhr / So, Mo
    und Feiertage geschlossen
    Erreichbarkeit: http://tinyurl.com/33ur7g
    Pressematerial: http://www.musa.at/presse/aktuelle-ausstellung.html
    Rückfragen: Franz Thalmair, presse(at)musa.at, +43 650 921 91 68

    Zwei Stunden vor der Eröffnung am 6. Sept. führt um 17 Uhr Ruth Horak, eine
    Fotoexpertin aus Wien, durch die Ausstellung und zwar nicht in einer
    Frontalführung, sondern indem sie mit den anwesenden KünstlerInnen (aus
    Luxemburg, Wien, Rom und Paris) Zwiegespräche hält und sie direkt über
    ihre Arbeiten reden lässt. Hier wäre lediglich eine Anmeldung unter +43 1
    4000-8400 erforderlich.


    ------------------

    Der Europäische Monat der Fotografie (EMOP) wurde 2004 durch die Städte
    Paris, Berlin und Wien begründet. Seither wurden auch Bratislava,
    Luxemburg, Moskau und Rom zu Mitgliedern.

    "Mutations I" ist das erste gemeinsame Ausstellungsprojekt des EMOP, das
    in allen Städten gezeigt und von einer Vielzahl an Begleitveranstaltungen
    ergänzt wird. Es ist dies der Beginn einer biennal veranstalteten
    Projektreihe zum Thema zeitgenössische Fotografie und Videokunst.

    Aus jeder Stadt des EMOP wurde ein/e KünstlerIn bzw. -kollektiv für
    "Mutations I" ausgewählt, weil ihre/seine Arbeiten exemplarische
    Statements dafür sind, wo die Fotografie heute steht: zwischen spontanem,
    trashigem Reality-Format und sorgfältig geplantem Bildwerk, zwischen
    Produktion und Postproduktion, zwischen Authentizität und Photoshop,
    zwischen digitalem Material und einem wieder erwachten Bewusstsein für
    das Analoge. Ist die Fotografie "im Taumel ihrer technologischen
    Möglichkeiten" (Günther Selichar) oder weiß sie diese - ganz nüchtern -
    als Werkzeuge zu nützen? Ist sie "ein Wesen ohne Eigenschaften", wie
    deutsche Kuratoren sie kürzlich genannt haben, oder versteht sie es -
    besser denn je - ihre Medienspezifika zu schärfen?

    Wie kam die Fotografie dort hin, wo sie heute steht? "Die Entwicklung der
    Fotografie ist gekennzeichnet durch ständige Neuerungen, jähe Wendungen
    und unerwartete Entdeckungen. [...] dabei wurde die Frage nach dem
    Verhältnis der Fotografie zur gegenständlichen Welt einerseits und zur
    bildenden Kunst andererseits immer neu gestellt [...]." (Thomas
    Friedrich, dt. Kurator)

    Trotz des gemeinsamen Interesses am Medium bzw. an der Frage, wie man
    gleichzeitig mit und am Medium arbeiten kann, ist es auch ein Zeichen der
    Zeit, dass die Beiträge der KünstlerInnen nicht unterschiedlicher sein
    könnten: Vor dem Hintergrund einer hochtechnisierten
    Informationsgesellschaft, einer Welt der Parallelwelten und einer mit
    Flexibilität und Interdisziplinarität kalkulierenden Arbeitswelt sind
    Fotografien entstanden, die das aktuelle Wesen dieser Welt widerspiegeln.
    Damit repräsentieren sie das Jetzt und die Intention von Mutations I: die
    Kompatibilität der Fotografie, ihren so weitläufigen Charakter und das
    veränderte Verständnis, das wir heute als "BildwissenschaftlerIn" vom
    "Bild" haben. Mutations I setzt Landmarks an Stellen, wo Bild und Abbild,
    Narratives und Selbstreflektives, Konzeption und Straight Photography
    einander durchdringen bzw. Realität und Fiktion, ähnlich wie im Roman,
    auch in der Fotografie Seite an Seite gehen. (Text: Ruth Horak)

    ------------------

    Mit Arbeiten von: Beate Gütschow (Berlin), Marek Kvetán (Bratislava),
    Carine & Élisabeth Krecké (Luxemburg), AES+F (Moskau), Philippe Ramette
    (Paris), Eva Frapiccini (Rom) und Nina Dick (Wien)






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